Research Development Workshop on Innovation in Family Firms – Call for Papers

On March 16-17, 2017, we will organize a research development workshop (supported by IFERA in Bolzano, Italy, focusing on the following topic:

Balancing Tradition and Change:
Theorizing on Innovation and Entrepreneurship in the Family Firm

The RDW will be organized by Nadine Kammerlander (WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar, Germany), Kurt Matzler (University of Bolzano, Italy), and Reinhard Prügl (Zeppelin University, Friedrichshafen, Germany).

We welcome submissions on the workshop topic from family firm scholars as well as innovation / entrepreneurship scholars. Deadline for abstract submission is Nov 25, allowing us to notify acceptances until Dec 15. Full papers need to be sent until January 23 at latest. For details, please see the attached call for papers: IFERA Research Development Workshop_FamilyFirmInnovation_Bolzano_CfP

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Practitioner conference on digitization in family firms

Last weekend, the 11th conference for family firms took place at WHU-Otto Beisheim School of Management. More than 100 family business owners, managers, scholars, and students met to discuss issues of digitization. The following (German) press.release summarizes the two day event.

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Disruption wird alle Industrien betreffen

Wie können Familienunternehmen die Herausforderungen der digitalen Revolution erfolgreich meistern? Dieser Frage widmete sich am 24. und 25. Juni die Konferenz Familienunternehmen an der WHU – Otto Beisheim School of Management.

Die 11. Konferenz Familienunternehmen an der WHU fand unter dem Titel “Die digitale Revolution – und was sie für Familienunternehmen bedeutet” statt. Zunächst äußerten sowohl WHU-Rektor Prof. Dr. Markus Rudolf als auch Schirmherr der Konferenz Lutz Goebel, DIE FAMILIENUNTERNEHMER, in ihren Grußworten ihr großes Bedauern angesichts des Austritts Großbritanniens aus der EU. Moderator Prof. Dr. Peter May leitete nach einem kurzen Plädoyer für ein starkes Europa zum eigentlichen Thema über, die Digitalisierung. Diese sei die größte Herausforderung für die Wirtschaft: „Endlich ist es auch in Deutschland überall angekommen, dass wir in einer digitalen Revolution leben. Vor einem Jahr sprach man hier höchstens von Industrie 4.0.“

Wie allumfassend die Digitalisierung jedoch in das moderne Leben eingreift, wurde in den zwei Konferenztagen allen Teilnehmern deutlich. Veränderung, so betonte May, sei zunächst schmerzhaft: „Den Droschkenkutscher von gestern gibt es nicht mehr. Dafür gibt es den Automobilhersteller von heute. Aber wird es ihn morgen noch geben?“ Letztlich gewinne der Fortschritt jedoch nicht nur, am Ende überzeuge er die Menschen auch: „Vermissen wir das Alte ernsthaft? Vermissen Sie es, erst morgen in der Zeitung lesen zu können, was heute passiert ist?“ Es sei wichtig, der Wahrheit ins Auge zu schauen und sich auf die Zukunft einzustellen. Nur so könnten Unternehmen Bestand haben. Auch Karl-Erivan Haub, Eigentümer der Tengelmann-Gruppe und Familienunternehmer in fünfter Generation, warnte das Publikum davor, die neuen Technologien zu verschlafen: „Unterschätzen Sie auf gar keinen Fall die Dynamik des technischen Fortschritts. Wer noch nicht dabei ist, für den ist es vielleicht sogar schon zu spät.“ Es sei wichtig, sich digitales Know-how ins Familienunternehmen zu holen und starre Hierarchien aufzubrechen: „Heute erklären die Kinder den Eltern die Welt.“

Ein gutes Beispiel dafür, wie traditionelle Unternehmen die Digitalisierung für sich nutzen können, brachte Tobias Ragge, der in seinem Panel anschaulich erklärte, wie aus einem Reisebüro das führende digitale Hotelportal HRS wurde.

Ein weiteres Highlight der zweitägigen Konferenz mit Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen war neben einem Live-Hacking, das die Familienunternehmer für die Gefahren der Digitalisierung sensibilisierte, der Vortrag des Investors und Seriengründers Frank Thelen. Einem breiteren Publikum  ist er durch seine Auftritte in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekannt. In seinem Vortrag gab Thelen, dessen erstes Startup-Investment an einen WHU-Studenten ging, sowohl Tipps für Gründer („Leb von billigen Nudeln, zieh zur Not zurück zu deinen Eltern, aber geh niemals unter Null!“) als auch für die gebannt lauschenden Familienunternehmer. Sein Vortrag drehte sich um Disruption, um technische Innovationen, die ganze Branchen grundlegend auf den Kopf stellen: „Keine Industrie, egal ob Bäckerhandwerk oder Medizin, wird von der Disruption verschont bleiben. Bauen Sie daher ein Unternehmen mit einer „Disruptive DNA“ auf – oder schließen Sie Ihren Laden.“ Der Paradigmenwechsel in der Wirtschaft sei unaufhaltsam – und er bringe für alle unzählbare Möglichkeiten, durch unlimitierte Rechenkapazität und unendliche Speichermengen.

Zum Abschluss der Konferenz zeigte sich Prof. Dr. Nadine Kammerlander, Inhaberin des Lehrstuhls für Familienunternehmen und akademische Direktorin des neuen „Institutes for Family Business“ IFB@WHU überzeugt, dass gerade Familienunternehmen aufgrund ihrer flachen Hierarchien den digitalen Wandel meistern werden.

Research talk on post-succession change

Research Talk at GGS

Research Talk at GGS

 

GGS Heilbronn invited me to speak about “stagnation or revolution?” and the drivers (or barriers!) of family firm change after succession. I presented preliminary findings of a joint research project with Stephanie Querbach and Miriam Bird that empirically investigates post-succession innovation and change in several hundreds of Swiss SMEs. If you are interested in the presentation, send me an e-mail.

New book on family firm innovation

Reinhard Prügl (from Zeppelin University) and I are very happy to present our new book on family firm innovation (in German only), published by Springer.

Springer-book

Here is the description of the book, as displayed in the Springer online shop:

Nadine Kammerlander und Reinhard Prügl geben einen prägnanten Überblick über Innovationen in Familienunternehmen und beleuchten den Innovationsprozess von Familienunternehmen in seinen einzelnen Bestandteilen. Dabei werden die Stärken und Schwächen von Familienunternehmen bezüglich Produkt-, Prozess- und Business Model-Innovationen sowie die Chance für Familienunternehmen, ihren Innovationsprozess zu öffnen („Open Innovation“) diskutiert. Besondere Bedeutung kommt dabei auch der Nachfolge in Familienunternehmen zu, die unter bestimmten Voraussetzungen erfolgreich mit Wandel und Innovation verbunden werden kann.

You can order the book via the Springer website: Link

Family Ownership Stake: Does the Amount Matter?

Often we treat family firms as a monolithic group. In particular, we do not make any differences between firms in which a family holds the majority of shares versus a firm in which the family is a blockholder with as few as 5 or 10% ownership shares. But is this simplification correct?

To answer those questions my former student Nemo Rime, who now works as an investment banking analyst in London, and I sat together in 2013 to design a study that answers how pure family firms (ownership >25%; FF), family-influenced firms (ownership between 5 and 25%; FIF), and non-family firms (NFF) differ in terms of various performance measures and investment behavior.

That‘s the outcome, as summarized in Nemo‘s excellent thesis:

  • In Germany, the pure family firms clearly outperformed the other types of organizations with respect to profit margins. In Switzerland, however, the non-family firms outperformed. Overall, we observed an outperformance of family firms with respect to several performance indicators.
  • Family-influenced firms, however, play a more volatile role, sometimes being top performers and sometimes underperformers
  • The outperformance of family-firms was observed in most years between 2000 and 2014 but seems to be stronger in times of economic crises as compared to boosting economies.
  • Pure family firms spend most money on CAPEX investments and family-influenced firms spend least money on CAPEX.
  • Family-influenced companies had the highest R&D investment, whereas pure family firms had the lowest R&D investments.

More analyses are now required. For instance, some of the findigs above might be due to industry or size differences. But what do we learn so far? Clearly, it is not a good idea to treat all family firms the same, but our anaylses need to become much more advanced!

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Rime (2016): EBITDA margin of pure family firms (FF), family-influenced firms (FIF), and non-family firms (NFF)

The findings of this study are based on 365 publically listed German and Swiss firms that were observed from 2000 to 2014.